{"id":814,"date":"2014-05-27T20:16:20","date_gmt":"2014-05-27T18:16:20","guid":{"rendered":"http:\/\/konsilium.de\/blog\/?p=814"},"modified":"2022-07-07T22:01:22","modified_gmt":"2022-07-07T20:01:22","slug":"data-governance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsilium.de\/blog\/2014\/05\/27\/data-governance\/","title":{"rendered":"Data Governance im Data Warehouse"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Daten im Griff behalten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>27.05.2014, von Wolfgang Kobek, <a href=\"http:\/\/www.computerwoche.de\/a\/die-daten-im-griff-behalten,3062210\">LINK<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wer aus Gesch\u00e4ftsdaten die richtigen Schl\u00fcsse zieht, ist der Konkurrenz eine Nasenl\u00e4nge voraus und steuert sein Unternehmen effizienter. In Zeiten von Big Data ist dies jedoch nicht trivial, schlie\u00dflich m\u00fcssen Informationen unternehmensweit konsistent und vor allem in der n\u00f6tigen Qualit\u00e4t vorliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ohne ein explizites Daten-Management, die so genannte Data Governance, kaum m\u00f6glich. Weil das in vielen Unternehmen noch fehlt, werden immer noch vorrangig Bauchentscheidungen getroffen oder einzelne Datens\u00e4tze herangezogen, um eigene Entscheidungen zu rechtfertigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt auch daran, dass h\u00e4ufig das Unternehmen keinen Rahmen vorgibt, innerhalb dessen die Nutzung von Daten erfolgt. Eine solche Steuerung per Data Governance sollte f\u00fcr die F\u00fchrungsabteilung eines jeden gr\u00f6\u00dferen Unternehmens ganz weit oben auf der Priorit\u00e4tenliste stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Basierend auf einem Top-Down-Ansatz m\u00fcssen auf verschiedenen Ebenen einige wichtige Punkte beachtet werden. So ist eine der vorrangigen Aufgaben des C-Levels, auch in diesem Bereich zun\u00e4chst die strategischen Ziele zu definieren, die durch Data Governance erreicht beziehungsweise vorangetrieben werden sollen:<\/p>\n\n\n\n<p>Sind der F\u00fchrungsebene zuverl\u00e4ssigere Berichte, mehr Kundentransparenz oder geringere Kosten bei der Nachbearbeitung von Daten wichtig? Oder liegt der Fokus eher auf der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie Dodd-Frank, HIPAA und Basel II.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit den Stakeholdern m\u00fcssen dann Daten-Management-Strategien erarbeitet und schlie\u00dflich auch durchgesetzt werden &#8211; das kann beispielsweise ein Index f\u00fcr die Datenqualit\u00e4t sein, der festlegt, in welcher Form Daten archiviert, aufbereitet und weiter verwertet werden. Nur dann entsteht eine aussagekr\u00e4ftige Gesamtsicht f\u00fcr strategische Entscheidungen und Data-Governance-Programme k\u00f6nnen tats\u00e4chlich abteilungs\u00fcbergreifend durchgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist es h\u00e4ufig gar nicht so leicht, die Stakeholder mit ins Boot zu holen und ein entsprechendes Budget f\u00fcr Data Governance zu reservieren. H\u00e4ufig haben die einzelnen Fachbereiche den Eindruck, dass bereits gen\u00fcgend Daten in ausreichender Qualit\u00e4t vorliegen. Oder aber Informationen werden in einer Abteilung generiert, kommen jedoch in einer anderen tats\u00e4chlich zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen derartige Widerst\u00e4nde funktionierende Data-Governance-Initiativen einzuf\u00fchren, erfordert viel diplomatisches Geschick und einiges an \u00dcberzeugungsarbeit. Umso wichtiger ist es, dass Verantwortliche eine genaue Vorstellung von den strategischen Vorteilen durch Data Governance erhalten und diese den einzelnen Teams vermitteln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Data Steward als W\u00e4chter der Daten<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf fachlicher Ebene ist es wichtig, das eigentliche Ziel der Datenstrategie genau zu definieren und dazu Anforderungskriterien zu entwickeln, die f\u00fcr die n\u00f6tige Datenqualit\u00e4t sorgen. Daf\u00fcr kann es hilfreich sein, Mitarbeiter abzustellen, die sich um die Einhaltung dieser Parameter k\u00fcmmern. Schon bald gibt es wom\u00f6glich in vielen Unternehmen die Funktion des Data Stewards, der die Data Governance steuert und \u00fcberwacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Idealfall kennen diese Verantwortlichen das Unternehmen mit Blick auf offizielle wie informelle Informationskan\u00e4le sehr gut und k\u00f6nnen dieses Know-how in ihre Arbeit einbringen. Deshalb ist es in der Regel empfehlenswert, einen erfahrenen und datenaffinen Mitarbeiter mit dieser Aufgabe zu betrauen. Als Vermittler zwischen Fachabteilungen und IT kann der Data Steward dann den Prozess der Informationsgewinnung aus Daten wesentlich beschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit Data Governance funktioniert, kommt es nat\u00fcrlich auch auf die richtigen IT-Werkzeuge an. Bei leistungsf\u00e4higen L\u00f6sungen ist es \u00fcber ein Dashboard problemlos m\u00f6glich, sofort einen \u00dcberblich \u00fcber die Daten und die daraus erstellten Analysen zu bekommen. Auf einen Blick lassen sich so zahlreiche Fragen beantworten. Etwa wie und wo die Daten genutzt wurden, welche Quellen zum Einsatz kamen und wann Daten zuletzt geladen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch aus Informationen zu besonders h\u00e4ufig auftauchenden oder \u00fcberlappenden Ausdr\u00fccken und Zeilen, die immer wieder abgefragt werden, kann das Management wertvolle R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen, die die Data Governance erleichtern. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich durch entsprechend implementierte Richtlinien zu Datenerstellung, -schutz und -austausch die Compliance sicherstellen. (jha)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Daten im Griff behalten 27.05.2014, von Wolfgang Kobek, LINK Wer aus Gesch\u00e4ftsdaten die richtigen Schl\u00fcsse zieht, ist der Konkurrenz eine Nasenl\u00e4nge voraus und steuert sein Unternehmen effizienter. In Zeiten von Big Data ist dies jedoch nicht trivial, schlie\u00dflich m\u00fcssen Informationen unternehmensweit konsistent und vor allem in der n\u00f6tigen Qualit\u00e4t vorliegen. 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